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Dortmunder Rennverein e.V.

Galopprennen und mehr auf der Rennbahn Dortmund

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Jahresfinale in Wambel mit vielen Ehrungen und einem Hattrick

Der fünfjährige Warrior ist der letzte Sieger des deutschen Galoppjahrs 2021. Mit der Nachwuchsreiterin Amina Matthony gewann der Wallach auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel ein Rennen über 1.200m – Besitzer und Trainer ist Uwe Schwinn, der zuvor schon mit der zweijährigen Delia mit Leon Wolf im Sattel für das Gestüt Sommerberg erfolgreich war. Für Warrior gab es bei einem Euro Einsatz 3,6 Euro auf Sieg.

Für den Präsidenten des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke war es ein gelungenes Finale eines vor allem wegen der Corona-Pandemie wieder schwierigen Jahres für den Galoppsport. „Wir hatten einen unerwartet guten Besuch trotz des ungünstigen Montagabend-Termins und obwohl wir keine Werbung gemacht haben“, sagte Tiedtke. Es könnte angesichts der befürchteten Omikron-Welle der vorläufig letzte Renntag mit Zuschauern gewesen sein, fürchtet er.

 

Im Januar sind in Wambel Rennen an drei Sonntagen geplant – den Auftakt macht der 9. Januar 2022, der erste Renntag des neuen Jahres. Für das wünscht sich Tiedtke ein Ende der Pandemie und bald wieder volle Rennbahnen.

 

Verlan dritter Sieg in Folge

 

Das sportlich wertvollste Rennen des Abends gab es gleich zum Auftakt: Im Ausgleich III über 2.500m war Verlan (2,3:1) auch beim dritten Start in Folge in Wambel nicht zu beeindrucken. Erneut ließ der vierjährige Wallach des Stalles Phantom die Konkurrenz weit hinter sich. Der Schützling von Axel Kleinkorres gewann trotz des weiteren Weges – die letzten Siege kamen über 1.800m und 1.950m - mit zehn Längen Vorsprung hochüberlegen vor dem sogar leicht favorisierten Feuerspiel. "Ich hatte wegen der Distanz schon etwas Bedenken, aber er war völlig überlegen", sagte Siegreiter Jozef Bojko.

 

Ehrung der Champions

 

Im Mittelpunkt des letzten Renntages des Jahres in Deutschland stand die Ehrung der Champions von 2021 mit Unterstützung von RaceBets.de, dem Partner des deutschen Rennsports. „Wir danken dem Dortmunder Rennverein, dass er die schöne Tradition der Championatsehrung auch in diesem Jahr aufrechterhalten hat“, sagte der Geschäftsführer des Dachverbands Deutscher Galopp, Daniel Krüger.

 

„Es war schön, dass doch viele Champions den Weg nach Wambel gefunden haben“, sagte Tiedtke und kündigte für 2022 einen zusätzlichen Renntag an: Das Finale wird am Samstag, 31. Dezember, in Dortmund stattfinden.  

Eine Championats-Entscheidung blieb bis zuletzt offen: Wer ist die erfolgreichste Amateurreiterin? Antonia von der Recke schnappte sich erstmals den Titel durch den Erfolg auf dem vierjährigen Praetorius, der von ihrem Vater Christian von der Recke vorbereitet wird, im Ausgleich IV über 2.500m – es war vielleicht der überlegenste Sieg in 2021, denn der Vorsprung des 1,3:1-Favoriten betrug 45 Längen. Doch von der Recke musste bis zuletzt zittern, denn Janina Boysen hätte im letzten Rennen noch an ihr vorbeiziehen können, ein dritter Rang auf Sun Bright reichte aber nicht.

Fest stand bereits Peter Schiergen als Champion-Trainer, Bauyrzhan Murzabayev als Jockey, Darius Racing als Besitzer, das Gestüt Etzean als Züchter. Die Kategorie Besitzertrainer gewinnt die Niederländerin Romy van der Meulen, Amateur-Champion ist Ronny Bonk und bester Nachwuchsreiter Leon Wolf. 

 

Premiere der Stable Staff Awards

 

Es war ein würdiger Rahmen für das Jahresfinale des deutschen Galoppjahrs, bei dem Rennvereinspräsident Tiedtke nicht vergaß, an die Persönlichkeiten aus dem Sport zu erinnern, die 2021 verstorben sind. Und es gab eine Premiere: Erstmals wurden die Stable Staff Awards vergeben – eine Ehrung für die Menschen, die in den Vollblut-Gestüten und Rennställen arbeiten. Die Auszeichnung kam auf Initiative des Pferdetransportunternehmers Günther Schmidt (Taxi4Horses) in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Deutscher Galopp zu Stande.

Die ersten beiden Preisträgerinnen, die mit einer Kreuzfahrt belohnt werden, sind Annika Wolf vom Gestüt Etzean und Pia Küppers vom Rennstall Wöhler. Sie würden stellvertretend für alle ausgezeichnet, die im Stall oder im Gestüt arbeiten, sagte Verbands-Geschäftsführer Krüger: „Wir können dankbar sein, was für Menschen wir hinter den Kulissen haben, die sich Tag und Nacht um unsere Pferde kümmern.“

 

Alle Ergebnisse des Renntags finden Sie hier